Datenschutz

Persönliche Daten und Testergebnisse der SARS-CoV-2-Tests von 400.000 Menschen offen im Internet

Die IT-Sicher­heits­forscher des IT-Kollektiv “ Zerforschung ” konnten ohne nennens­werten Aufwand vom Internet aus auf die un­ge­schützten per­sönlichen Daten von rund 400.000 Menschen zu­greifen, die Berliner Teststationen ge­speichert hatten. Die Forscher er­langten dabei Zugriff auf Name, E-Mail-Adresse, Geburts­datum, Ge­schlecht, Telefon­nummer, Adresse, Pass-/Ausweis­nummer (häufig an­gegeben) und die Ergebnisse der Tests auf das SARS-CoV-2-Virus.

Bundesgesundheitsminister will Betrieben das Recht zur Abfrage des Impfstatus der Beschäftigen geben

Bundes­ge­sund­heits­minister Jens Spahn (CDU) be­reitet den nächsten Damm­bruch beim Schutz der per­sön­lichen Daten der Bürger vor: Er erwägt eine zeit­weise (haha1) Ge­setzes­änderung, damit Arbeit­geber branchen­un­abhängig den Impf­status ihrer Mit­arbeiter­innen und Mit­arbeiter ab­fragen dürfen, berichtet die Zeitung “Der Tages­spiegel” ( Archiv ).

Covpass-App ohne integrierte Google-Dienste für Android verfügbar

Mitte diesen Jahres hatte das Robert Koch-Institut (RKI) die Anwendung “Covpass” für Smart­phones veröffentlicht. Die App soll primär einen digitalen Nach­weis für eine COVID-19-Impfung er­möglichen, auch wenn die Corona-Warn-App (CWA) diese Funk­ti­onali­tät inzwischen eben­falls bereit­stellen kann. Wie die Covpass-App ge­nutzt wird, beschreibt ein Artikel des Heise Verlags ( Archiv ).

Schon wieder persönliche Daten und Testergebnisse von SARS-CoV-2-Tests offen im Internet

Nach den massiven Schwach­stellen rund um die Software der Firma “medicus.ai” (Bericht) und den aufgedeckten Sicher­heits­lücken bei der Eventus Media International (EMI) konnte das IT-Kollektiv “ Zerforschung ” zum dritten Mal mit wenig Aufwand Zugriff auf die per­sönlichen Daten von Ge­testeten aus zahlreichen Testzentren erhalten.

Persönliche Daten und Testergebnisse der SARS-CoV-2-Tests offen im Internet

Die von mehreren Corona-Testzentren erhobenen Daten waren vollkommen unzu­reichend ge­schützt im Internet verfügbar. Neben den Test­ergeb­nissen gehörten zu diesen Daten auch Name, Adresse, Geburts­datum, Staats­bürger­schaft und die Ausweis­nummer der auf das SARS-CoV-2-Virus Ge­testeten, berichten die Experten vom “Chaos Computer Club (CCC)” ( Archiv ).