Genesenenstatus

Verwaltungsgericht Berlin hält Verkürzung des Genesenenstatus für rechtswidrig

Nach der Entscheidung des Ver­wal­tungs­ge­richts Osnabrück (Nieder­sachsen) hat nun auch das Ver­wal­tungs­ge­richt Berlin (VG Berlin) die Verkürzung der Gültig­keits­dauer des Ge­ne­senen-Nach­weises durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Januar diesen Jahres als rechts­widrig ein­ge­stuft, berichtet die Zeitung “Der Tages­spiegel” ( Archiv ).

EU-Länder einigen sich auf sechsmonatigen Genesenenstatus

Die Mit­glieds­staaten der Euro­pä­ischen Union (EU) haben sich darauf ge­einigt, dass das digitale Covid-Impf­zertifikat künftig eine Gültig­keit von neun Monaten auf­weisen wird und dass Menschen, die sich nach­weis­lich mit dem SARS-CoV-2-Virus in­fi­ziert haben, für sechs Monate den Genesenen­status er­halten, berichtet die Zeitung “Business Insider” ( Archiv ).

Genesenenstatus gilt nur noch drei Monate

Wer sich nach­weis­lich mit dem SARS-CoV-2-Virus in­fi­ziert hatte, galt in Deutschland bisher für sechs Monate als ge­nesen. Das Robert Koch-Instituts (RKI) hat nun diesen Zeit­raum im Handstreich halbiert, berichtet die Zeitung “Deutsches Ärzte­blatt” ( Archiv ). Seit Samstag wird der Genesenen-Nachweis nur noch bis maximal drei Monate nach einer über­standenen In­fek­tion an­erkannt.